Rhabarber (und andere Katastrophen)

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Gedanken
Wir haben ihn geerntet. Den ersten. Den eigenen.
Aus einem zarten Pflänzchen, welches ein Geschenk unserer Schrebergarten-Nachbarin war, wuchs ein gigantischer Rhabarber-Wald heran. Mit seinen langen Armen und den kräftigen Blättern schafft er sich den nötigen Platz im Erdbeerfeld.
Bei Rhabarber musste ich sofort an den Kuchen meiner Oma denken. Und daran, wie ich ihn zu Hause auf Helgoland im Garten verschlungen habe. Anstatt einfach meine Oma nach ihrem Rezept zu fragen, habe ich bei Slomo dieses hier entdeckt. Kommt dem meiner Oma sicher sehr nahe.
Obwohl meine Lütte sooo viel nach Hause getragen hat, reichte unsere Ausbeute nicht. Somit bestand der Kuchen eher aus Teig und Baiser – mit einem Hauch von Rhabarber.
Geschmeckt hat es mir trotzdem.
Und da unser Wald so gar nicht daran denkt, sein Wachstum zu verringern, werde ich noch weitere Rhabarber-Rezepte ausprobieren. Als nächstes auf jeden Fall die Limo von 41sommersprossen. Sobald irgendwann einmal die Erdbeeren reif sind, folgt sicher auch eine Marmeladen-Kombi aus süß und sauer.
An der Ich-mache-endlich-weiter-mit-dem-neuen-Projekt-Frot herrscht Chaos. Auf dem Schreibtisch und ganz besonders im Kopf. Nach eineinhalb Jahren fange ich sozusagen noch mal von vorne an. Obwohl das Handlungsgerüst damals bereits fertig war. Kapitel 1-3 auch. Hmpf! Da muss ich erst einmal wieder reinkommen. Aber ich glaube, ich weiß schon, wie …

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