Ik wenske djüm en freeliges Naidjooar …

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Gedanken
… Sinhait, Glik en Seägen, en dat‘ et djüm altids wel gung mai!
Diesen Spruch sagen die Helgländer am Neujahrstag auf und wünschen sich so ein frohes neues Jahr. Die Kinder gehen am Vormittag zu Verwandten und guten Bekannten und bekommen für ihre Neujahrswünsche etwas Geld. Am Nachmittag ziehen dann die Männer los – sie erhalten allerdings kein Geldstück, sondern  meist einen Sherry (oder zwei … oder drei …). Eine schöne Tradition, die leider immer weniger „Anhänger“ findet. So kommt es mir wenigstens vor. Als ich noch Zuhause wohnte, bekam meine Mama von nachmittags bis spät abends Besuch von den Wünschern. In diesem Jahr war es ein einziger. Abgesehen von meinem Opa …
Weihnachten und Silvester und die ersten Tage des frischen Jahres haben wir auch dieses Mal auf Helgoland verbracht. An Silvester standen mein Mann und ich kurz vor zwölf an den Klippen, haben unsere Sternschnuppen hinunter gewurfen und unsere Wünsche in den Wind geflüstert. Über den Strand, bis hin zum Meer.
Nachdem 2012 nicht gerade ein super Jahr war, hatte ich mich auf 2013 wie verrückt gefreut – und es kam noch schlimmer. Es war ein sehr schweres Jahr für mich und meine eigene kleine Familie (weshalb es hier leider viel ruhiger war, als geplant …). Daher bin ich nun vorsichtig mit meinen Hoffnungen für 2014 und flüstere euch nur gaaaanz leise zu: Ich freue mich auf 2014, auf all die Veränderungen (die größte wird wohl sein, dass meine Kleine ab April in den KiGa gehen wird …) und auf Neues lernen, machen, erfinden, schreiben … aber wie gesagt: mal sehen, was das Jahr so bringt …
Euch wünsche ich auf jeden Fall ein frohes neues Jahr, Gesundheit, Glück und Segen, und dass es euch allzeit gut gehen möge! (nur falls die helgoländische Version nicht ganz klar gewesen sein sollte ;-))

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