Krabben fischen

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Hinter den Kulissen / Schreiben
Anfang Oktober waren wir in Büsum und haben meine Krabbenkutter-Recherche mit einem Familien-Ausflug verbunden. Auf dem Hochseekutter Hauke nahmen wir an einer Fangfart in See teil. Natürlich weiß ich, wie es sich anfühlt, auf einem Schiff zu fahren. Und wie die Arbeit auf einem Krabbenkutter aussieht, hatte mein Papa mir erklärt. Für das aktuelle Projekt war es mir allerdings wichtig, beides miteinder zu erleben. Da dieser Ausflug auch (oder gerade) für kleine und große Kinder richtig aufregend und interessant ist, bot sich das super an.
Die Passagiere sitzen oben an Deck und können alles mitverfolgen. Dadurch, dass man die ganze Zeit draußen ist, wurde mir -trotz steifer Brise- überhaupt nicht übel (jaaa, mir wird sonst immer schlecht … jaaa, ich bin mitten in der Nordsee aufgewachsen … ;-)).
Das Grundschleppnetz wird hinaufgehievt
Nachdem Hauke ein Stück aufs Meer hinausgefahren war, trieben wir mit (ich glaube) 5 Konten vor uns hin und das Grundschleppnetz wurde über den Meeresboden gezogen. Eine Weile später zog die Crew es wieder hoch: gefüllt mit Krabben, Krebsen, Seesternen, Seeskorpionen und anderen Meerestieren.
Ein Crew-Mitglied zeigte und erklärte alles mit viel Spaß. Dann waren die Krabben dran. Ich muss vielleicht kurz sagen, dass ich mit Krabben Nordseegarnelen meine. Das hat nämlich schon mal zu Missverständnissen geführt …

 

Die Krabben wurden von einer Maschine sortiert und dann direkt an Bord gekocht – und probiert! Wie man sie am besten pult, wurde auch witzig erklärt. Dann ging es wieder zurück in den Hafen.
Nach dem Anlegen konnte jeder, der wollte, eine Tüte frische Krabben kaufen. Klar, haben wir das gemacht. Wir hatten sie ja schließlich selbst gefischt!
So, und wer läuft jetzt schnell zum Hafen und holt sich ein leckeres Krabbenbrötchen??? (Ein Rezept dazu gibt es übrigens in meinem Nordsee-Lese-Mitmach-Buch) Guten Hunger euch allen!

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