Leidenschaft

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Buch / Gedanken / Schreiben
Bine und Andrea sammeln jeden Monat Beiträge zu ihrem Jahres-Motto Short Stories. Im März lautet das Thema: Leidenschaft. Jeder, der Lust hat, schreibt also etwas dazu. Das Motto fand ich direkt super – schließlich sind Geschichten das Thema meines Blogs. Und außerdem meine größte Leidenschaft. Klar, dass ich diesen Monat mitmache!
Wie ich hier bereits geschrieben habe, erfinde ich gerne fremde Welten. Welten, in denen alles möglich ist. Baue neue Straßen und Häuser und lasse meine Figuren dort alles Mögliche (oder Unmögliche…) erleben. Das Erschaffen der Figuren ist unendlich spannend und witzig. Durch sie kann ich in jede Rolle schlüpfen und die verschiedensten Leben führen. Bei der Recherche, die (fast) jede Geschichte irgendwie benötigt, lerne ich immer wieder neue Dinge über Themen, die mich begeistern. Studiert meine Protagonistin Medizin, dann tue ich es ebenfalls. Irgendwie.
Außerdem hängt mein Herz sehr an der Nordseeküste. Ich liebe den Wind, das Meer und den Fisch. Das Kreischen der Möwen … Das alles spürt man (hoffentlich ;-)) in einigen meiner Projekte.

 Und wer das Schreiben von Geschichten liebt, liebt mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auch das Lesen. Wenigstens ist das bei mir so … und dabei ziehe ich Kinder- und Jugendbücher „Erwachsenenliteratur“ vor. „Soll es als Geschenk verpackt werden“ – „Nein danke, das lese ich selbst.“Häufig (eher bei den Jugendbüchern) fühle ich mich den Figuren näher, als den echten Menschen um mich herum und vermisse sie, sobald das Buch durchgelesen ist …Immer wieder entdecke ich tolle Literaturveranstaltungen, zu denen ich so gerne hingehen würde. Würde. Aufgrund meines „Lieblings-Genres“ richten sich diese Veranstaltungen halt oft an Kinder. Oder Jugendliche. Zum Beispiel Drehbuch-Workshop als Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14Jahren. Hmpf! Ich bin also zu alt – und meine Tochter noch zu jung, um sie als Alibi mitzunehmen.Einmal war ich bei einer Kinderbuchlesung der einzige erwachsene Gast inmitten einer 2. und einer 3. Klasse. Neben den Lehrerin natürlich. Und für genau die wurde ich von der Autorin auch gehalten, als es darum ging, für Ruhe zu sorgen. Obwohl ich selbst beim Rubbel-Los-Kaufen nach meinem Ausweis gefragt werde … ähm, ich schweife ab …Wie es sich für eine Leidenschaft gehört (es heißt ja Leiden …), gibt es halt auch eine schlechte Seite an ihr. Beim Schreiben werde ich wahnsinnig, wenn ein Satz einfach nicht passen will, die Handlung plötzlich keinen Sinn macht, ich einen Knoten nicht lösen kann und einfach nicht vorankomme. Das Nicht-Vorankommen kann allerdings auch daran liegen, dass sich auf dem Weg zur Veröffentlichung mehr oder weniger kleine Steine auftun. Kein Interesse von Verlagsseite … die Agentur muss aus persönlichen Gründen schließen … und man (in diesem Fall ich) WILL aber doch UN.BE.DINGT … oder es mangelt an Zeit. Daher beende ich jetzt meinen März-Beitrag. Und melde mich möglichst bald wieder mit Eindrücken vom Schreibtsich, also: meiner Leidenschaft.

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