Tschüss 2014!

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Gedanken

Ich hasse Silvester. Diesen Tag, der so voller Erinnerungen und Erwartungen steckt. Erinnerungen daran, was wieder einmal nicht geklappt hat, und Erwartungen, die das neue Jahr doch nicht erfüllen kann. So war es wenigstens viele Male bei mir.

Im letzten Jahr habe ich mich von dem Satz Im nächsten Jahr wird alles besser verabschiedet, war einfach gespannt auf das, was das neue Jahr uns bringt. Gleich zu Beginn hat es uns (mal wieder) gezeigt, wie nah Leben und Tod beieinanderliegen: Im Februar ist mein Onkel gestorben, vier Wochen später wurde mein Neffe geboren.

Mit dem ersten KiGa-Tag der Lütten, dem ersten Arbeitstag des Mannes nach eineinhalb Jahren Krankheit und meiner ersten Mitarbeit bei Warum! liegen drei spannende Neuanfänge hinter uns.
Der Wunsch, den ich am 1. Januar 2014 um Mitternacht zusammen mit meiner Sternschnuppe in die Nacht geschickt hatte, erfüllte sich in diesem Jahr ein großes Stück. Zwischenzeitig habe ich ihn leider immer wieder vernachlässigt. Die letzten 10 Monate waren einfach tierisch voll. Und ich viel zu oft viel zu gestresst: KiGa, Arbeit, Haushalt, Schrebergarten, Termine, Krankheit, Streitigkeiten … Wenn man mich montags fragt, wie das Wetter bei uns am Wochenende war, weiß ich das schon nicht mehr. Ich nehme viele Dinge gar nicht mehr wahr, zu schnell vergeht die Zeit. Entschleunigung habe ich überall gelesen und es auch ein wenig versucht … leider verfalle ich immer wieder in alte (Stress-)Muster. Nina von Hedi näht hat dazu so schön geschrieben, dass sie es nicht Entschleunigung nennt, sondern ganz einfach: leben! Und genau das möchte ich auch. Einfach leben!
Damit beginne ich nicht erst im Januar. Heute ist der erste Ferientag, ich habe Urlaub, Oma und Opa sind zu Besuch … jetzt kann Weihnachten kommen – und Silvester meinetwegen auch 😉

Euch allen wünsche ich entspannte Festtage und, dass  ihr gut in das neue Jahr kommt! Bis bald, eure Dorthe

2 Kommentare

  1. Liebe Dorthe, finde ich das erfrischend, wenn mal jemand schreibt ich hasse Silvester!!! Ich finds eigentlich das ganze Jahr über toll – bis es da ist. Jetzt versuch ich nicht mehr son Heckmeck drum zu machen… Wie überhaupt mit allem in diesem Jahr. Ich schaffe soviel wie geht und mehr geht eben nicht. Fühlt sich bislang super an und weißt du was lustig ist: ich schaff meist gar nicht weniger als vorher im Stressmodus.
    Liebe Grüße,
    Claudi

    • Liebe Claudi,
      das klingt doch super – ich glaube, es ist wie mit dem Nun-beeile-Dich-doch dem Kind gegenüber. Dann dauerts noch länger (also bei uns jedenfalls ;-)). Allerdings ist die Umsetzung für mich noch nicht ganz leicht … Stressmodus ausschalten muss ich noch üben, aber ich bin dran 🙂
      Vielen Dank für deinen Kommentar!
      Liebe Grüße,
      Dorthe

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