Ich schreibe, also bin ich …

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Gedanken / Schreiben

Schriftsteller. Das sagt (so ähnlich) wenigstens Christian Ulmen in einem GALORE-Interview.

Mir persönlich fällt die Antwort auf die berühmte Frage „Was machst du denn beruflich?“ immer schwer. Zuerst erzähle ich, was ich an den zwei Außer-Haus-Tagen mache. Das war zu der Zeit bei Warum! recht einfach. Aktuell muss ich schon an diesem Punkt etwas länger erklären. Wenn ich dann noch das Gefühl habe, dass der Fragesteller echtes Interesse hat – traue ich mich, zu sagen: Und ich schreibe Kinder- und Jugendbücher. Meist kommt dann ein „Aha“ … das war es dann auch schon.

Christian Ulmens Auffassung dazu, macht es mir in Zukunft vielleicht etwas leichter:

Ich glaube, dass man einen Schriftsteller daran erkennt, dass er einfach anfängt zu schreiben. (…) Wer davon träumt, Schriftsteller zu werden, der hat einfach nicht kapiert, dass er nicht davon träumen, sondern einfach schreiben soll. (Interview aus GALORE, Ausgabe 7/2015)

Da hat er wohl recht. Wobei das „einfach schreiben“ oft gar nicht so „einfach“ ist. Aber ich denke, wir alle wissen, was er damit meint. Und da hat er recht. Müsste ich mir vielleicht als Mantra über den Schreibtisch hängen. Zu dem Zitat von Walt Disney Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben ihnen zu folgen.

Außerdem sagt er, dass man für den Durchbruch als Schriftsteller höchstens 30 sein darf! Ohmanohman … in knapp drei Wochen werde ich 30 … ob ich das noch schaffen werde? Ich nehme dann mal lieber schnell den Stift in die Hand und lege los (oder mache weiter …) 🙂

Ein schönes Wochenende für euch!

 

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