Jeden Monat ein Buch

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Gedanken

Am liebsten lese ich Kinder- und Jugendbücher bzw „Young Adult“. Davon hatte ich in diesem Post schon einmal erzählt. Durch mein Abo der Eselsohr-Zeitschrift entdecke ich jeden Monat neuen Lesestoff. Oder manchmal wird in einem Blog ein Buch vorgestellt, dass mich direkt anspricht.

Mittlerweile reiße ich mir die wichtigen Seiten aus der Zeitschrift heraus (auch aus den 20 Exemplaren der letzten Jahre …) und sammle sie in einem Ordner. Ganz altmodisch. Aber voll hübsch, finde ich. (Von den Blogs mache ich mir dann aber doch einen Screenshot ;-))

Oft ist es so, dass ich mit dem Kauf der Bücher so lange warte (wäre ja was für die Lütte, aber erst später …), dass es das jeweilige Buch schon nicht mehr zu kaufen gibt. Oder ich es einfach vergesse. Wofür hatte ich nochmal den Ordner? Ach ja, zum Nachgucken 😉

Auch ist es doof, der Lütten zum Geburtstag oder zu Weihnachten fünf Bücher gleichzeitig zu schenken bzw vom Weihnachtsmann bringen zu lassen. Daher habe ich entschieden, jeden Monat einen Buchwunsch zu erfüllen.

Die Lütte freut sich darüber allerdings nicht immer so wie ich. Aber ganz ehrlich: Es sind meine Wünsche. Sie sitzt nicht da und sagt: „Mama, darf ich bitte dieses Buch vom Weihnachtsmann haben?“ Also kaufe ich die Bücher eigentlich für mich. Und warte darauf, dass sie irgendwann doch mal eine andere Geschichte entdecken möchte. Eine von den neuen.

All diese Bücher sollten auch einen hübschen Platz bekommen. Natürlich hat die Lütte in ihrem Zimmer ein Bücherregal. Das ist mit der Zeit richtig voll und bunt geworden. Besonders viel Platz ist dort nicht mehr. Daher fand ich es eine gute Idee, die Bücher, die sie gerade eh (noch) nicht interessieren, in meinem (oder unserem) Regal unterzubringen.

Dazu musste es DRINGEND aufgeräumt und entmüllt werden. Bis vor Kurzem stand es nämlich auf unserer Flurkommode (siehe Bild unten). Am Ende war es alles Mögliche – nur kein Bücherregal mehr. Vergrößert werden sollte das Regal auch. Somit ist es (aufgeräumt, entmüllt und mit zusätzlichen „Elementen“) ins Wohnzimmer gewandert (siehe Bild oben). Dort gefällt es mir richtig gut. Nur die Kommode darunter müsste noch weiß lackiert werden.

 

 Auch wenn mein Mann meinte: „Wer hat denn heute noch ein Bücherregal?“ werde ich wohl noch mit weiteren Kisten aufstocken – schließlich beginnt am Sonntag ein neuer Monat … und bald ist Weihnachten … und neuerdings kauft mein Mann sich auch Bücher … ob die dann auch in das altmodische Bücherregal einziehen dürfen? Hmm, das überlege ich mir noch einmal 😉
PS: Wer gerade kein Buch zur Hand hat, der möchte sich vielleicht durch meine Vorlesegeschichten hier im Blog lesen oder ein Theaterstück ansehen? Viel Spaß beim Entdecken!

2 Kommentare

  1. Wer heute noch ein Bücherregal hat? Hahaha! Na gut, EIN Bücherregal habe ich auch nicht. Ich habe vier, neun Stapel und eine Kiste, und das, obwohl ich fast ausschließlich Privatbücher hier zu Hause habe und mir nur ganz selten mal Belegexemplare zusenden lasse. Der Kleine bekommt demnächst ein großes Bücherregal, damit sich seine Bücher nicht mehr auf drei Fächer, drei Stapel, eine Kiste und eine Ecke mit Riesenbüchern verteilen. So schick wie Deins sind meine selbstgebauten Regale allerdings nicht – sie sind ganz schmucklos, pragmatisch und auf maximale Effizienz ausgerichtet, um den Erstickungstod unter Büchern abzuwenden. 😉

    Wunderbar jedenfalls, dass eure Tochter eine weite WIldnis aus Geschichten direkt vor der Nase hat, in die sie aufbrechen kann, wann immer sie will.

    Liebe Grüße
    Maike

    • Liebe Maike,
      ohmanoman, da kann ich natürlich nicht mithalten … aber ich arbeite daran 🙂
      Habe gerade mal bei dir geluschert … und mich sehr amüsiert 🙂 Toll!
      Danke dir fürs Vorbeischauen und Kommentieren!
      Liebe Grüße,
      Dorthe

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