Wellen, Wind und eine Entscheidung auf Leben und Tod: Die dritte Stufe

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Buch / Hinter den Kulissen / Schreiben

Wir saßen am Küchentisch – die Lütte war bereits aufgestanden und wuselte woanders herum – da erzählte mir der Mann von einer Doku, die er am Abend zuvor gesehen hatte. Es ging um Nahtoderfahrungen. Nicht weiter besonders für mich, denn aus Gründen sprachen wir zu dieser Zeit häufig über solche Dinge. Kurz darauf erwähnte er ein Detail, das allerdings nicht in der Doku vorkam – sondern in unserer Familie.

Sofort war mir klar: „Darüber möchte ich schreiben.“ Das passiert mir oft. Überall sehe ich Geschichten. Bis dahin sah meine Idee für ein Jugendbuch noch ein bisschen anders aus. Doch jetzt formte sie sich Stück für Stück neu. Geisterte ständig in meinem Kopf herum … Ich notierte jeden Einfall. Lernte immer mehr meine Figuren kennen. Baute ein grobes Gerüst … Und irgendwann konnte ich loslegen.

In dieser Phase brauchte ich auch zum ersten Mal die Hilfe meiner Testleser. Sie waren für dieses Projekt ungeheuer wichtig, denn ich hatte keine Ahnung vom Wellenreiten oder von Polizeiarbeit und Gesetzen – und schon gar nicht von der Arbeit auf einer neurochirurgischen Intensivstation.

Nach einer Weile waren die ersten Kapitel fertig. Aus eigener Erfahrung und durch verschiedene Autorenratgeber wusste ich, dass eine unaufgeforderte Manuskripteinsendung genauso vielversprechend ist wie die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Daher versuchte ich den Weg über eine Literaturagentur, die ich durch die Ratgeber kannte. Und tatsächlich: Meine Leseprobe hatte die Agentin direkt gepackt. Sie wollte das gesamte Manuskript lesen … das gab es zu dem Zeitpunkt jedoch noch nicht.

Von da an habe ich jede freie Minute mit Schreiben verbracht – und während der übrigen Zeit habe ich in Gedanken an der Geschichte weitergearbeitet. Ein paar Monate später hatte ich ihn schließlich: den Agenturvertrag! Damit war eine wichtige Hürde genommen. Doch trotz der Zuversicht meiner Agentin fehlte den Verlagen der Mut: Thema zu schwer. Manuskript zu kurz.

Nach zwei Jahren entschieden wir uns gemeinsam, die Bemühungen einzustellen. Ich war so traurig. Und enttäuscht. Ich hatte so viel Arbeit und Zeit investiert. Noch unglücklicher machte mich allerdings, dass mein Herz sich tief in der Geschichte verankert hatte – ich konnte und wollte sie nicht aufgeben.

Dank des Zuspruchs vieler lieber Menschen um mich herum traute ich mich schließlich, dieses Projekt allein anzupacken. Und da ist es nun: mein erstes eigenes Jugendbuch. (Vorerst) in digitaler Form. Ich bin so unglaublich gespannt, was ihr dazu sagt. Wie es euch gefällt. Ob ihr beim Lesen spüren könnt, was ich beim Schreiben gefühlt habe.

Ihr benötigt übrigens keinen eReader! Wahrscheinlich ist die Darstellung darauf am angenehmsten – doch ihr könnt das eBook genauso auf dem Tablet, Computer oder eurem Handy lesen. Zum Beispiel könnt ihr euch die Tolino-App kostenlos herunterladen und das gekaufte ePub dort speichern. Oder ganz einfach über die auf Tablet und Handy meist vorinstallierte Book-App lesen. Ihr findet das eBook bei iTunes und Google Play und in allen kleinen und großen Online-Buchläden – die eine oder andere Buchhandlung verkauft eBooks sogar vor Ort. Fragt einfach mal nach.

Ich würde mich soo freuen, wenn ihr jetzt auch Lust habt, in diese Geschichte einzutauchen, sie zu verschenken, euren Freunden davon zu erzählen … hach, wie aufregend!

Hibbelige Grüße, eure Dorthe

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